100 Jahre Posaunenchor der Kreuzkirche Wandsbek
Seit 1926 gehört der Posaunenchor zur Kreuzkirche. Am 31. Mai feierte er sein 100-jähriges Bestehen mit einem Open-Air-Festgottesdienst.

Auf der Wiese gegenüber der Kreuzkirche kamen Bläserinnen und Bläser zusammen und gestalteten gemeinsam mit dem Posaunenchor der Kreuzkirche den Gottesdienst musikalisch.
Mitten im Eichtalpark bekamen Besucherinnen und Besucher festliche Bläsermusik zu hören – darunter die sehr bekannte Fanfare von Marc-Antoine Charpentier, die viele als Eurovisionsmelodie kennen dürften. Das sorgte für einige verwunderte Blicke; manche blieben spontan stehen, stellten ihr Rad ab und hörten zu.
Mehr als 100 Besucherinnen und Besucher feierten den von Pastorin Miriam Polnau geleiteten Festgottesdienst mit viel Posaunenmusik. Am Dirigentenpult wechselten sich Landesposaunenwart Daniel Rau und Kantor Andreas Fabienke ab. Conny Müller, die den Posaunenchor in Tonndorf leitet und im Kirchenkreis Ansprechpartnerin für die Posaunenchöre in Hamburg-Ost ist, übernahm einen Teil der Ehrungen gemeinsam mit Daniel Rau.
Zu den besonderen Momenten gehörten auch die lebendig vorgetragenen Erinnerungen eines ehemaligen Posaunenchor-Mitglieds, das dem Ensemble und der Kreuzkirche bis heute verbunden ist. Etliche aktive Mitglieder, die oft schon seit vielen Jahren im Posaunenchor mitspielen, erhielten entsprechende Ehrennadeln.
Dabei wurde deutlich, dass der Posaunenchor seit Generationen zur musikalischen Arbeit an der Kreuzkirche gehört. Das Jubiläum machte sichtbar und hörbar, wie lebendig diese Tradition bis heute ist – nicht nur am Standort Kreuzkirche, sondern auch im Miteinander mit anderen Posaunenchören.











