Die Emmaus-Orgel zieht um
Ende Juli begann der Abbau der Kemper-Orgel aus der entwidmeten Emmauskirche. Eine in Eimsbüttel ansässige Orgelbaufirma war vor Ort, um das Instrument von der Empore abzubauen, damit es in den nächsten Monaten an seine neue Wirkungsstätte ziehen kann.
Das Instrument wurde am 18. August 1968 eingeweiht und hat die Gemeinde über viele Jahrzehnte musikalisch begleitet. Im Laufe der Jahre wurde die Orgel mehrfach überarbeitet und gepflegt – unter anderem durch Erweiterungen, Nachintonationen sowie eine Generalreinigung und Neuordnung des Pfeifenwerks.
Der Ausbau der rund sieben Meter hohen Orgel erfolgte nun in mehreren Schritten und über mehrere Tage: Die einzelnen Bauteile und Orgelpfeifen wurden sorgfältig demontiert und anschließend in beschrifteten Kästen und Halterungen für den Transport verpackt.
Von Hinschenfelde nach Ohlsdorf
Nach der Demontage in der Emmauskirche werden die einzelnen Teile zur Kapelle 10 des Ohlsdorfer Friedhofs gebracht. Dort beginnt der Wiedereinbau, der voraussichtlich im September abgeschlossen werden soll. Da die Friedhofskapelle an der Cordesallee derzeit renoviert wird, erfolgt der Orgeleinbau im Zuge dieser Arbeiten.
So wird die Emmaus-Orgel, die in der Kirche bis zu ihrer Entwidmung erklang, künftig an einem neuen Ort weiter erklingen und auch in Zukunft Trauerfeiern musikalisch begleiten – nicht mehr in Hinschenfelde, sondern in Ohlsdorf.
Text & Fotos: Karen Diehn / weitere Fotos: Andreas Fabienke, Otto Klasing, Peter Hölting

















